Anmeldung fuer eine Betreuung im Januar

Information 6. Januar 2021 

 

Der Lockdown wird verlängert: So geht es weiter an Schulen und Kitas -

Land erstattet im Januar Beiträge für Kita und Ganztagsbetreuung an Schulen

 

KIEL. Das Land wird im Januar 2021 die Beiträge für Kita und Ganztagsbetreuung an Schulen erstatten. Das haben Finanzministerin Monika Heinold, Sozialminister Dr. Heiner Garg und Bildungsministerin Karin Prien heute (6. Januar) in Kiel bekannt gegeben. „Zur Entlastung der Eltern stellen wir rund 25 Millionen Euro zur Verfügung. Damit können wir den Januar beitragsfrei gestalten. Wir verbinden diesen Beschluss mit dem Ziel, die Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren“, erklärte Finanzministerin Monika Heinold.

 

Die Landesregierung geht davon aus, dass für die Erstattung der Kita- und Ganztagsbetreuungsbeiträge an die Träger für einen Monat rund 25 Millionen Euro benötigt werden. Rund 15 Millionen Euro sollen über die noch freien Mittel für die Kompensation aus dem Frühjahr finanziert werden, die verbleibenden rund 10 Millionen Euro über den mit dem Notkredit aufgelegten Härtefallfonds.

Sozialminister Dr. Heiner Garg: „Angesichts der aktuellen epidemiologischen Lage ist es notwendig, den Lockdown fortzuführen. Wir setzen dabei alles daran, auch in dieser besonders schwierigen Situation Eltern und ihre Kinder weiterhin bestmöglich zu unterstützen. Deswegen werden wir die Eltern im gesamten Januar von den Kita-Beiträgen freistellen.“

 

Kita-Notbetreuung wird fortgesetzt

Der Kita-Betrieb in Schleswig-Holstein wird sich an dem bekannten Stufenkonzept orientieren. Die Betretungsverbote werden fortgeführt. Eine Notbetreuung wird aber auch weiterhin zur Verfügung stehen, sodass folgende Zielgruppen betreut werden können, wenn Eltern keine alternative Betreuungsmöglichkeit zur Verfügung haben:

•            Kinder, deren (mindestens ein) Erziehungsberechtigter in Bereichen der kritischen Infrastrukturen dringend tätig ist und

•            Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden und darüber hinaus

•            Kinder, die einen täglichen hohen Pflege- und Betreuungsaufwand haben,

•            Kinder, die aus Sicht des Kindeswohls besonders schützenswert sind.

Angebote der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege können durchgeführt, auf eine Notbetreuung beschränkt oder eingestellt werden. Auch wenn Kitas somit weiterhin im Rahmen einer Notbetreuung geöffnet haben, gilt der eindringliche Appell an die Eltern, wenn immer es möglich ist, ihre Kinder nicht in die Kita oder Kindertagespflege zu bringen, sondern Zuhause zu betreuen. Ziel der Landesregierung ist es, die Kitas wieder im Regelbetrieb zu öffnen, sobald das Infektionsgeschehen es zulässt.

 

Erstattung der Elternbeiträge

Für den Monat Januar werden Eltern von den Kosten der Kindertagesbetreuung entlastet. So wird das Land unabhängig davon, ob die Eltern ihr Kind zu Hause betreuen oder die Notbetreuung in Anspruch nehmen müssen, die Kosten der Elternbeiträge übernehmen. Dies gilt auch für den Bereich der Kindertagespflege. Das konkrete Verfahren der Abwicklung soll analog des Verfahrens im Frühjahr 2020 erfolgen. Die Details wird das Land mit den kommunalen Landesverbänden und mit den Trägerverbänden klären.

 

 

 

Sehr geehrte Kindergarten-Eltern,

aufgrund der besonderen Situation bitte ich darum, dass alle Eltern, die ab dem 11.01.2021 eine Betreuung fuer ihr Kind benoetigen, sich per mail an den Kindergarten wenden.

In dieser mailsollte der Name des Kindes, die benoetigte Betreuungszeit und das jeweilige Datum angegeben sein, ein Nachweis der kritischen Infrastrukturen ist ggf. im Kindergarten auszufuellen.

Da in der Zeit vom 11.01. - 31.01.2021 auf jeden Fall noch die derzeitigen Beschraenkungen gelten, muessen wir dafuer eine gewisse Planungssicherheit haben. 

Falls noch Fragen oder Anmerkungen aus der Elternschaft bestehen, koennen sich auch weiterhin alle Eltern entweder telefonisch oder besser noch via mail an mich wenden.

 

Mit freundlichen Gruessen

D. Letzner

Anhang: Elternbrief, Kritische Infrastrukturen und die Erklaerung zur Notfallbetreuung